Infektionsschutzkleidung – Effektiver Schutz für Patienten und Personal
Infektionsschutzkleidung ist ein zentraler Baustein der Hygienemaßnahmen in jeder medizinischen Einrichtung. Sie dient als Barriere gegen Krankheitserreger und schützt sowohl das medizinische Personal als auch die Patienten vor Kreuzkontaminationen. Die richtige Auswahl und Anwendung von Schutzkleidung ist gemäß den Vorgaben des Robert Koch-Instituts (RKI) und der TRBA 250 entscheidend. Sie umfasst Einweg- und Mehrwegprodukte für unterschiedliche Risikostufen. Hochwertige Schutzkleidung ist nach DIN EN 14126 auf ihre Schutzwirkung gegen biologische Agenzien geprüft. Sie ergänzt die Basishygiene und Händedesinfektion.
Das Sortiment gliedert sich in verschiedene Schutzstufen und Anwendungsbereiche. Dazu gehören Schutzkittel und -overalls, OP-Bekleidung sowie spezielle Schutzkleidung für die Isolierung. Für den Atemwegsschutz sind Mund-Nasen-Schutz (MNS) und partikelfiltrierende Halbmasken (FFP) erhältlich. Zur Ausstattung gehören auch Einmalhandschuhe, Schuh- und Haarschutz sowie Bartschutz. Die Kleidung ist in verschiedenen Materialien wie Vlies, SMS oder flüssigkeitsdichten Laminaten erhältlich.
Die Anwendung richtet sich nach dem jeweiligen Infektionsrisiko. Für Standardhygiene reichen oft langärmlige Kittel und MNS. Bei Kontakt mit Körperflüssigkeiten oder in der Chirurgie ist flüssigkeitsdichte Kleidung erforderlich. Für Aerosol-generierende Verfahren sind FFP2- oder FFP3-Masken vorgeschrieben. Die korrekte An- und Ablegereihenfolge (Donning/Doffing) ist essenziell, um Kontaminationen zu vermeiden. Entsorgung erfolgt als infektiöser Abfall in geeigneten Abfallsystemen.
Qualität und Sicherheit stehen im Fokus. Alle Produkte entsprechen den relevanten europäischen Normen (CE-Kennzeichnung). Für Schutzkleidung sind dies die Normen der Kategorie III (persönliche Schutzausrüstung). Atemschutzmasken müssen die DIN EN 149 erfüllen. Die Hersteller liefern detaillierte Konformitätserklärungen. Die Materialien sind hautverträglich und bieten hohen Tragekomfort bei maximaler Schutzwirkung. Die Produkte sind für den einmaligen Gebrauch oder zur Aufbereitung konzipiert.
Technische Details sind für die Auswahl entscheidend. Dazu zählen die Widerstandsfähigkeit gegen Flüssigkeiten (nach ISO 16603/16604), die Atmungsaktivität und die Reißfestigkeit. Die Passform (Größen XS bis XXXL) und ergonomische Schnitte gewährleisten Bewegungsfreiheit. Viele Artikel sind steril verpackt oder keimarm. Die Kennzeichnung erfolgt gemäß Medizinprodukte-Verordnung (MDR) oder Medizinproduktegesetz (MPG). Für den OP-Bereich gelten zusätzliche Anforderungen an Sterilität und Abriebfestigkeit.
Die Verfügbarkeit ist durch Lagerhaltung und schnelle Lieferketten sichergestellt. Das Sortiment umfasst Markenprodukte und kosteneffiziente Alternativen. Die Artikel sind in praktischen Gebindegrößen (z.B. 50er-Packungen) erhältlich. Kontinuierliche Qualitätskontrollen gewährleisten konstante Produkteigenschaften. Die Beratung unterstützt bei der risikobasierten Auswahl der geeigneten Schutzkleidung für Ihre Einrichtung.