Transport- und Aufwachliegen – Sicherer Patiententransfer und Überwachung
Transport- und Aufwachliegen sind unverzichtbare Möbel für den sicheren innerklinischen Transport und die postoperative Überwachung von Patienten. Sie kombinieren die Stabilität einer Liege mit der Mobilität eines Transportwagens. Hochwertige Modelle verfügen über verstellbare Rückenlehnen, feststellbare Räder und seitliche Schutzkanten. Die Liegeflächen sind oft aus hygienischen, leicht zu reinigenden Materialien wie Kunststoff oder beschichtetem Stahl gefertigt. Für den Einsatz in OP, Radiologie oder auf Stationen sind sie nach DIN EN ISO 13485 zertifiziert. Ein zuverlässiges Beatmunghilfen-Management ist in der Aufwachphase oft entscheidend.
Die Produktpalette umfasst Basis-Transportliegen, multifunktionale Aufwachliegen mit integrierten Infusionsstangen und spezielle Radiologie-Liegen für bildgebende Verfahren. Entscheidende Kriterien sind die Traglast (oft bis 250 kg), die Radgröße für unterschiedliche Bodenbeläge und die Höhenverstellbarkeit. Viele Modelle bieten Zubehör wie Sauerstoffflaschenhalter, Seitenabdeckungen oder EKG-Monitorhalterungen. Die Lagerung von Verbandmaterial und Medikamenten erfolgt häufig in integrierten Ablagesystemen oder Netzen.
In der Anwendung ermöglichen Transportliegen den schonenden Wechsel zwischen Betten, OP-Tischen und Untersuchungsgeräten. Aufwachliegen sind für die Phase unmittelbar nach einer Narkose konzipiert. Sie bieten Platz für Überwachungsgeräte und einen freien Zugang zum Patienten. Die verstellbare Rückenpartie erleichtert die Atmung. Die feststellbaren Bremsen an allen Rädern gewährleisten absolute Standsicherheit. Für infektiöse Patienten sind Modelle mit abwischbaren Oberflächen und Desinfektions-freundlichen Materialien ideal.
Qualitativ hochwertige Liegen erkennt man an einer robusten Stahlrohrkonstruktion und präzisen Verstellmechanismen. Die Verarbeitung der Schweißnähte und der Lackierung muss einwandfrei sein. Die Räder sollten kugelgelagert und mit stoßdämpfenden Gummireifen ausgestattet sein. Alle medizinischen Komponenten tragen die CE-Kennzeichnung. Oberflächen sind häufig antistatisch und resistent gegen gebräuchliche Reinigungs- und Desinfektionsmittel. Dies gewährleistet Langlebigkeit und Hygiene.
Technische Details umfassen die Gesamtmaße (Länge oft 190-210 cm), die Liegeflächenhöhe (65-95 cm) und das Eigengewicht. Die Rückenlehne lässt sich meist stufenlos oder in mehreren Positionen verstellen. Einige Systeme bieten eine Trendelenburg- und Anti-Trendelenburg-Funktion. Die Bremsen können als Tritt- oder Handbremsen ausgeführt sein. Für den elektrischen Betrieb sind Motoren mit Not-Abschaltung und Batteriepufferung Standard. Die Integration in bestehende Praxis-Einrichtungen sollte problemlos möglich sein.
Die Verfügbarkeit umfasst Standardmodelle für den allgemeinen Klinikbetrieb sowie Sonderanfertigungen für pädiatrische oder bariatrische Patienten. Viele Hersteller bieten Konfiguratoren für individuelle Zubehör-Kombinationen an. Die Lieferung erfolgt meist montiert und einsatzbereit. Ein umfassender Service mit Ersatzteilgarantie für Rollen und Bremsen ist empfehlenswert. Die Geräte sind für den Dauerbetrieb in Kliniken und großen Praxen konzipiert.