Aderlass

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Aderlass

Praxis-Tipp: Sicherheit und Komfort beim Aderlass erhöhen

Achten Sie beim Aderlass stets auf die optimale Position des Patienten und eine gute Durchblutung der Punktionsstelle – ein korrekt angelegter Stauschlauch erleichtert die Punktion erheblich. Verwenden Sie ausschließlich sterile Kanülen und entsorgen Sie diese unmittelbar nach Gebrauch in einem passenden Abwurfbehälter. Nach dem Entfernen der Nadel sollte die Punktionsstelle einige Minuten mit leichtem Druck bedeckt werden, um Hämatome zu vermeiden. Für den postoperativen Schutz eignen sich atmungsaktive Injektionspflaster. Zudem empfiehlt es sich, die verwendeten Materialien nach jeder Anwendung zu dokumentieren, um die Nachverfolgbarkeit gemäß Medizinprodukteverordnung sicherzustellen.

Aderlass – Traditionelle Therapie mit modernen Standards

Der Aderlass ist ein klassisches, therapeutisches Verfahren, das heute unter strengen hygienischen und medizinischen Standards durchgeführt wird. In der modernen Praxis dient er zur Behandlung von Erkrankungen wie der Hämochromatose (Eisenspeicherkrankheit) oder der Polycythaemia vera. Die Entnahme einer definierten Blutmenge kann den Hämatokrit senken und die Fließeigenschaften des Blutes verbessern. Für eine sichere Durchführung sind sterile Aderlass-Sets und geschultes Personal unerlässlich. Alle Materialien entsprechen den medizinischen Anforderungen nach DIN EN ISO 13485.

Unser Sortiment umfasst komplette Aderlass-Sets mit Einmalkanülen, Schläuchen und Auffangbeuteln. Sie finden auch spezielle Blutegel für die Hirudotherapie. Für die Lagerung und Entsorgung bieten wir geeignete ABI-Systeme und Abfallsäcke für medizinischen Abfall. Die Sets sind in verschiedenen Größen und für unterschiedliche Blutvolumina erhältlich.

Die Anwendung erfolgt meist am liegenden Patienten. Nach Desinfektion der Einstichstelle wird eine Venenverweilkanüle gelegt. Das Blut fließt über einen sterilen Schlauch in einen graduierten Auffangbeutel. Die entnommene Menge wird genau dokumentiert. Nach der Prozedur wird die Einstichstelle mit einem sterilen Alkoholtupfer abgedeckt und ein Druckverband angelegt. Für die Vor- und Nachbereitung ist eine gründliche Händedesinfektion obligatorisch.

Qualität und Sicherheit stehen im Vordergrund. Alle Aderlass-Kanülen und -Systeme sind steril, einzeln verpackt und für den Einmalgebrauch bestimmt. Sie tragen das CE-Kennzeichen und sind als Medizinprodukte der Klasse IIa zugelassen. Die Schläuche sind aus PVC-freiem, biokompatiblem Material. Die Auffangbeutel besitzen eine klare Volumenskala zur genauen Mengenkontrolle.

Technisch sind die Sets auf einfache Handhabung ausgelegt. Die Kanülen sind in den gängigen Größen 17G bis 21G verfügbar. Die Schlauchlängen betragen standardmäßig 30 oder 50 cm. Die Auffangbeutel fassen Volumina von 200 ml bis 500 ml. Ein integrierter Rückschlagventil verhindert ein Zurückfließen des Blutes. Die Sets sind latexfrei und pyrogenfrei getestet.

Alle Aderlass-Produkte sind sofort verfügbar und werden in praktischen Gebinde größen geliefert. Sie können Einzelsets oder Sparpackungen mit 50 oder 100 Einheiten bestellen. Der Versand erfolgt innerhalb von 24 Stunden. Bei Fragen zur Anwendung oder Produktauswahl berät Sie unser medizinisches Fachpersonal gerne.

Wussten Sie schon?

, dass der Aderlass heute nicht nur in der klassischen Medizin, sondern auch in der Naturheilkunde und der Präventivmedizin Anwendung findet. Moderne Aderlasssysteme gewährleisten eine kontrollierte Blutentnahme, die für Patientinnen und Patienten kaum belastend ist. Wichtig ist, dass alle verwendeten Produkte – von der Kanüle bis zum Blutröhrchen – den geltenden Hygienevorschriften entsprechen und regelmäßig auf Sterilität überprüft werden. Auch eine korrekte Entsorgung über zugelassene Abwurfbehälter gehört zu den essenziellen Bestandteilen einer sicheren Durchführung. So können Infektionsrisiken minimiert und die Arbeitsabläufe im Praxisalltag nachhaltig optimiert werden.

Häufig gestellte Fragen zu Aderlass

Was versteht man unter Aderlass?

Der Aderlass ist ein medizinisches Verfahren, bei dem eine definierte Menge Blut entnommen wird, um den Blutdruck oder den Hämatokritwert zu senken. In der modernen Praxis erfolgt der Eingriff mit sterilen Punktionskanülen und Einmalmaterialien, um höchste Hygienestandards zu gewährleisten.

Wann wird ein Aderlass durchgeführt?

Ein Aderlass kommt häufig bei Erkrankungen wie Hämochromatose, Polyzythämie oder Bluthochdruck zum Einsatz. Auch in der Präventivmedizin kann die kontrollierte Blutentnahme zur Verbesserung der Blutzirkulation beitragen. In jeder Praxis sollte ein Aderlass-Set mit Röhrchen, Stauschlauch und Wundpflaster bereitstehen.

Welche Produkte werden für einen sicheren Aderlass benötigt?

Für einen professionellen Aderlass benötigen Sie sterile Venenpunktionskanülen, geeignete Blutentnahmeröhrchen, Stauschläuche zur Venenstauung, Injektionspflaster für die Nachversorgung und Kanülenabwurfbehälter zur sicheren Entsorgung. Alle Komponenten sollten steril, CE-zertifiziert und für den medizinischen Einsatz zugelassen sein.

Wie oft darf ein Aderlass durchgeführt werden?

Die Häufigkeit eines Aderlasses hängt von der Diagnose und dem individuellen Gesundheitszustand des Patienten ab. Während bei therapeutischen Indikationen ein regelmäßiger Zyklus notwendig sein kann, wird bei gesunden Spendern der Abstand zwischen zwei Aderlässen meist auf acht bis zwölf Wochen festgelegt. Die Entscheidung trifft stets der behandelnde Arzt.

Wie entsorgt man Materialien nach dem Aderlass korrekt?

Nach dem Aderlass müssen alle verwendeten Instrumente und Einmalartikel sicher entsorgt werden. Kanülen gehören in spezielle Abwurfbehälter, während Pflaster und Tupfer über den Praxisabfall entsorgt werden können. Eine lückenlose Dokumentation und regelmäßige Kontrolle der Entsorgungswege sind Teil der gesetzlichen Hygienevorgaben.

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