Gipsbinden

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Gipsbinden

Praxis-Tipp: Gipsbinden richtig verarbeiten

Tauchen Sie die Gipsbinden kurz in lauwarmes Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Wringen Sie sie leicht aus und wickeln Sie sie gleichmäßig um die betroffene Extremität. Formen Sie den Gips mit der Hand, bis er zu härten beginnt. Verwenden Sie zum Schutz der Haut eine Polsterung oder Unterzugbinde, um Druckstellen zu vermeiden. Nach der Aushärtung kann die Oberfläche mit Flächendesinfektionsmittel gereinigt werden.

Gipsbinden – Für stabile Immobilisation und sichere Frakturversorgung

Gipsbinden sind unverzichtbare Hilfsmittel in der Traumatologie und Orthopädie zur Ruhigstellung von Knochenbrüchen, Gelenkverletzungen und postoperativen Zuständen. Sie bestehen aus einem textilen Trägermaterial, das mit Gips oder modernen Kunstharzen imprägniert ist. Bei Kontakt mit Wasser härten sie aus und formen einen stabilen, patientenindividuellen Stützverband. Die Auswahl reicht von klassischen Calcumsulfat-Binden bis zu leichten, wasserfesten Kunstharz-Varianten. Ein korrekter Sitz ist entscheidend für den Heilungserfolg und die Vermeidung von Komplikationen wie Druckstellen oder Zirkulationsstörungen.

Die Produktpalette umfasst Binden in verschiedenen Breiten (5 cm bis 20 cm) und Längen, passend für Finger, Arme oder Beine. Neben Standard-Gipsbinden bieten wir auch vorgefertigte Schnellgips-Systeme und synthetische Hartgipsbinden an. Letztere sind besonders leicht, atmungsaktiv und radiotransparent. Für die Lagerung und den schnellen Zugriff im Behandlungszimmer eignen sich praktische Aufbewahrungssysteme. Die richtige Breite wählt man entsprechend dem zu versorgenden Körperumfang.

Die Anwendung erfordert Fachkenntnis. Die Binde wird in lauwarmem Wasser getränkt, leicht ausgestrichen und spiralförmig ohne Zug um die betroffene Extremität gewickelt. Dabei sind Knochenvorsprünge mit Wattepolstern zu schützen. Die Aushärtezeit beträgt je nach Produkt und Schichtdicke 3-10 Minuten. Moderne Kunstharzbinden erreichen ihre Endfestigkeit oft erst nach 24 Stunden. Für die spätere Entfernung sind Gipssägen und -scheren erforderlich. Ein gut angelegter Gips ermöglicht eine frühfunktionelle Behandlung.

Qualität steht an erster Stelle. Unsere Gipsbinden entsprechen den medizinischen Anforderungen nach DIN EN ISO 13485 und tragen die CE-Kennzeichnung. Sie sind sterilisierbar und hautfreundlich. Die Materialien sind frei von Latex und anderen häufigen Allergenen. Die konsistente Imprägnierung gewährleistet eine zuverlässige und vorhersehbare Aushärtung. Die Produkte sind in der Regel einzeln vacuumversiegelt, um sie vor Feuchtigkeit und Bruch während der Lagerung zu schützen.

Technische Eigenschaften wie Zugfestigkeit, Biegefestigkeit und Setzzeit sind produktabhängig und auf der Verpackung angegeben. Klassische Gipsbinden haben eine höhere Rohdichte, sind aber bruchanfälliger. Synthetische Binden sind deutlich leichter bei gleicher oder höherer Festigkeit. Die Radiotransparenz ist für Verlaufskontrollen per Röntgen wichtig. Für spezielle Anwendungen wie die Fixierung von Tubi oder Sonden gibt es spezielle schmale Binden. Die Farbgebung (weiß, blau, rot) dient oft der Differenzierung.

Verfügbarkeit und Lagerung sind einfach. Gipsbinden haben eine lange Haltbarkeit, sofern sie trocken und kühl gelagert werden. Wir führen Markenprodukte in verschiedenen Packungsgrößen (Einzelstück, 10er- oder 30er-Pack). Der Nachschub für Ihre Praxis oder Klinikapotheke ist durch kurze Lieferzeiten gesichert. Kontrollieren Sie regelmäßig das Verfallsdatum und die Unversehrtheit der Vacuumverpackung. Beschädigte oder feuchte Packungen sollten nicht verwendet werden.

Wussten Sie schon?

dass Gipsbinden seit Jahrzehnten ein unverzichtbares Hilfsmittel in der Traumatologie und Orthopädie sind. Sie bieten eine kostengünstige, stabile und individuell formbare Lösung zur Immobilisation. Moderne Varianten zeichnen sich durch verkürzte Abbindezeiten und geringeres Gewicht aus. Die Kombination aus Schienen, Fixierpflaster und Wundschutzmaterial sorgt für maximale Patientensicherheit. Gipsbinden sind atmungsaktiv, röntgendurchlässig und einfach zu entfernen, was sie zu einem universellen Standard in der Akutversorgung macht.

Häufig gestellte Fragen zu Gipsbinden

Wie lange dauert es, bis Gipsbinden aushärten?

Je nach Produkt und Wassertemperatur härten Gipsbinden innerhalb von 2 bis 7 Minuten vollständig aus. Danach ist der Verband stabil und belastbar.

Was sollte bei der Anwendung beachtet werden?

Die Binde sollte gleichmäßig angelegt und während des Abbindeprozesses leicht modelliert werden. Eine ausreichende Polsterung verhindert Druckstellen und Hautirritationen.

Worin unterscheiden sich Gips- und Kunststoffbinden?

Gipsbinden sind kostengünstig, anpassungsfähig und röntgendurchlässig, während synthetische Varianten leichter und wasserresistenter sind. Beide bieten zuverlässige Stabilität bei Frakturen und Verletzungen.

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