Infusionslösungen

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Infusionslösungen

Praxis-Tipp: Sichere Handhabung und Lagerung von Infusionslösungen

Für eine sichere Anwendung von Infusionslösungen überprüfen Sie stets die Unversehrtheit der Behältnisse, das Verfalldatum und die Klarheit der Lösung vor der Applikation. Lagern Sie die Lösungen entsprechend den Herstellerangaben in Medikamentenkühlschränken oder bei Raumtemperatur und dokumentieren Sie Temperaturkontrollen in Ihren Organisationsmitteln. Verwenden Sie nur sterile Infusionssysteme zur Applikation und entsorgen Sie angebrochene Lösungen umgehend. Trainieren Sie Ihr Personal in der korrekten Handhabung und Kompatibilitätsprüfung.

Infusionslösungen – Volumen- und Elektrolytersatz für die parenterale Therapie

Infusionslösungen sind sterile, pyrogenfreie Flüssigkeiten zur intravenösen Verabreichung. Sie dienen primär dem Ausgleich von Flüssigkeits- und Elektrolytdefiziten, der parenteralen Ernährung sowie als Trägerlösung für Medikamente. In der klinischen und ambulanten Praxis sind sie unverzichtbar für die Infusionstherapie. Die Auswahl reicht von isotonischen Kristalloiden wie NaCl 0,9% und Ringer-Lösung bis zu speziellen Lösungen für die Onkologie.

Die Produktkategorien umfassen Vollelektrolytlösungen, Glukoselösungen (z.B. 5%, 10%), kombinierte Elektrolyt-Glukose-Lösungen und kolloidale Volumenersatzmittel. Für die parenterale Ernährung stehen Fettemulsionen, Aminosäurenlösungen und Kombinationsbeutel zur Verfügung. Die Lösungen sind in verschiedenen Beutelgrößen (z.B. 500 ml, 1000 ml) und mit unterschiedlichen Zusätzen erhältlich. Einweg-Infusionsbeutel gewährleisten Sterilität und einfache Handhabung.

Die Anwendung erfolgt über Infusionssysteme mit entsprechender Tropfgeschwindigkeit. Die Wahl der Lösung richtet sich nach dem klinischen Ziel: Volumenersatz, Elektrolytausgleich oder Kalorienzufuhr. Isotone Lösungen verbleiben überwiegend im intravasalen Raum, hypertone Lösungen fördern die Diurese. Die Kompatibilität mit gleichzeitig verabreichten Medikamenten muss stets geprüft werden.

Alle Infusionslösungen unterliegen strengsten Qualitätskontrollen gemäß Arzneibuch (Ph. Eur.). Sie sind apflichtig und müssen den Vorgaben des AMG entsprechen. Die Herstellung erfolgt unter aseptischen Bedingungen (Reinraumklasse A). Jede Charge wird auf Sterilität, Pyrogenfreiheit und Partikelfreiheit geprüft. Die Produkte sind CE-gekennzeichnet und für den medizinischen Gebrauch zugelassen.

Technische Merkmale sind das Füllvolumen (Toleranz ±5%), der pH-Wert und die Osmolalität. Die Beutel bestehen aus mehrschichtigen, PVC-freien Kunststoffen (z.B. EVA, Polyolefin). Sie sind transparent und mit einer volumetrischen Skalierung versehen. Die Anschlüsse (Luer-Lock, Infusionsstutzen) sind nach DIN EN ISO 8536-4 genormt. Die Lagerung erfolgt bei Raumtemperatur, geschützt vor Licht.

Die Verfügbarkeit umfasst Standardlösungen und individuelle Rezepturen. Die Lieferung erfolgt in praktischen Transportkartons. Notfall-Infusionssets mit vorgefüllten Beuteln sind für den Rettungsdienst erhältlich. Sonderanfertigungen für Studien oder Klinikformulare sind auf Anfrage möglich. Die Produkte sind in großen Stückzahlen vorrätig.

Wussten Sie schon?

dass Infusionslösungen sterile, pyrogenfreie wässrige Lösungen zur parenteralen Verabreichung sind, die je nach Zusammensetzung unterschiedliche therapeutiche Zwecke erfüllen: Isotone Kristalloide wie NaCl 0,9% und Ringer-Lösung dienen dem Volumenersatz, glucoschaltige Lösungen der Energiezufuhr und spezielle Elektrolytlösungen dem Ausgleich von Elektrolytstörungen. Diese Lösungen werden über Infusionssysteme appliziert und sind ein essenzieller Bestandteil der Infusionstherapie in allen medizinischen Einrichtungen. Moderne Infusionslösungen sind in Kunststoffbeuteln mit integrierten Anstichsystemen erhältlich, die eine kontaminationsfreie Entnahme ermöglichen, und unterliegen strengen Qualitätskontrollen gemäß Arzneibuch.

Häufig gestellte Fragen zu Infusionslösungen

Welche Infusionslösungen eignen sich für welche klinischen Situationen?

Für den Volumenersatz bei Dehydratation eignen sich isotone Kristalloide wie NaCl 0,9% und Ringer-Laktat, für die Energiezufuhr Glukoselösungen 5%-40% und für spezielle Elektrolytstörungen individuelle Elektrolytlösungen. In der Chemotherapie kommen spezielle Trägerlösungen zum Einsatz. Die Auswahl sollte immer der klinischen Situation, den Laborwerten und der geplanten Infusionstherapie entsprechen.

Wie werden Infusionslösungen korrekt gelagert und transportiert?

Infusionslösungen sollten gemäß Herstellerangaben gelagert werden – die meisten bei Raumtemperatur, manche in Medikamentenkühlschränken. Vor der Applikation ist auf Klarheit, Unversehrtheit der Behältnisse und das Verfalldatum zu achten. Dokumentieren Sie Lagerbestände und Temperaturkontrollen in Ihren Organisationsmitteln und etablieren Sie ein systematisches Bestandsmanagement.

Was ist bei der Kompatibilität von Infusionslösungen mit Medikamenten zu beachten?

Bei der Zugabe von Medikamenten zu Infusionslösungen sind physikalisch-chemische Kompatibilität, Stabilität und Wirkverlust zu prüfen. Verwenden Sie nur zugelassene Kombinationen und dokumentieren Sie die Zubereitung in Ihren Organisationsmitteln. Für die Applikation kommen sterile Infusionssysteme zum Einsatz, die mit den Lösungen kompatibel sind.

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