Portkatheter

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Portkatheter

Praxis-Tipp: Sichere Port-Punktion und Pflege

Verwenden Sie für jede Portpunktion ausschließlich spezielle Huber- oder Gripper-Nadeln. Diese schneiden die Septummembran, statt sie zu perforieren, und verhindern so das Herausstanzen von Silikonpartikeln (Coring). Achten Sie auf die korrekte Nadellänge, um die Portkammer nicht zu durchstoßen. Nach der Medikamentengabe spülen Sie den Port immer mit mindestens 10 ml NaCl 0,9%, gefolgt von einem Heparin-Lock (z.B. 5 ml Heparin 100 IE/ml), sofern nicht kontraindiziert. Dokumentieren Sie Lage und Funktion des Ports bei jeder Nutzung.

Portkatheter – Sichere Langzeit-Zugänge für Chemotherapie und Infusionen

Portkatheter sind implantierbare zentrale Venenkatheter (Port-a-Cath®). Sie dienen der wiederholten intravenösen Medikamentengabe, insbesondere bei Chemotherapie, parenteraler Ernährung oder Antibiotikatherapie. Das System besteht aus einer Kammer (Port) und einem Katheter. Die Portkammer wird subkutan implantiert, der Katheter endet in einer großen Vene. So entsteht ein geschlossenes, sicheres Zugangssystem. Die Punktion erfolgt durch die Haut mit einer speziellen Huber-Nadel. Dies minimiert das Risiko für Infektionen und Gefäßverletzungen im Vergleich zu peripheren Zugängen.

Unser Sortiment umfasst komplette Portkatheter-Sets verschiedener Hersteller. Sie finden Systeme in unterschiedlichen Größen und Konfigurationen: mit ein- oder doppellumigem Katheter, aus Titan oder Kunststoff (MRI-tauglich). Zubehör wie Punktionsnadeln (Huber-/Gripper-Nadeln), Spritzen und Desinfektionsmittel ist essentiell für die sterile Handhabung. Für die Implantation benötigen Sie chirurgisches Besteck und Nahtmaterial.

Die Anwendung erfordert geschultes Personal. Nach der Implantation ist eine korrekte Lagekontrolle per Röntgen notwendig. Bei jeder Nutzung muss die Portkammer aseptisch punktiert werden. Dazu wird eine nicht-korierende Huber-Nadel verwendet. Nach der Applikation muss der Port mit NaCl 0,9% oder Heparinlösung gespült werden, um eine Okklusion zu verhindern. Die regelmäßige Pflege des Einstichbereichs ist entscheidend.

Alle Portsysteme entsprehalten den medizinischen Anforderungen. Sie sind CE-gekennzeichnet und aus biokompatiblen Materialien gefertigt. Die Katheter sind in der Regel aus Silikon oder Polyurethan. Diese Materialien sind weich, gewebeverträglich und thromboresistent. Die Portkammern aus Titan oder Kunststoff sind für eine lange Liegedauer konzipiert. Die Sets sind steril verpackt und für den einmaligen Gebrauch bestimmt.

Technische Merkmale variieren je nach Modell. Wichtige Parameter sind das Kathetervolumen (z.B. 0,3 ml oder 0,5 ml), die Katheterlänge (meist 50-90 cm) und der Außendurchmesser (z.B. 6,5 F oder 8 F). Die Portkammer hat definierte Abmessungen (Höhe, Durchmesser), die für die subkutane Implantation relevant sind. MRI-taugliche Ports sind aus nicht-ferromagnetischen Materialien. Sie erlauben MRT-Untersuchungen bis zu einer bestimmten Feldstärke (z.B. 1,5 oder 3 Tesla).

Wir führen Portkatheter-Sets und das gesamte notwendige Zubehör für Kliniken, onkologische Praxen und OP-Zentren. Die Produkte sind sofort verfügbar und werden schnell geliefert. Unser Sortiment wird regelmäßig aktualisiert, um den aktuellen medizinischen Standards zu entsprechen. Kontaktieren Sie uns bei technischen Fragen zur Auswahl des passenden Systems für Ihre Patienten.

Wussten Sie schon?

dass Portkatheter für viele chronische Patienten lebenswichtige Begleiter sind? Sie ermöglichen einen dauerhaften venösen Zugang, etwa für Chemotherapien, Infusionen oder Langzeitmedikationen. Unter die Haut implantiert, bleiben sie diskret und reduzieren das Risiko häufiger Venenpunktionen. In unserem Onlineshop finden Sie Zubehör für Portkatheter in geprüfter Qualität – steril, sicher und praxisgerecht. Damit erleichtern Sie Patienten die Therapie, erhöhen den Komfort und sichern hygienische Behandlungsstandards. Ein modernes System, das Lebensqualität verbessert.

Häufig gestellte Fragen zu Portkathetern

Welche Nadeln eignen sich zur Punktion eines Portkatheters?

Für die Punktion müssen spezielle Huber- oder Gripper-Nadeln verwendet werden. Diese haben eine abgewinkelte, nicht-schneidende Spitze. Sie durchstechen das Portseptum, ohne Silikonpartikel herauszuschneiden (Coring). Standard-Injektionsnadeln sind ungeeignet und können das Septum dauerhaft schädigen. Die Nadeln gibt es in verschiedenen Längen (z.B. 15 mm oder 20 mm) und mit oder ohne Flügel. Die Wahl richtet sich nach der subkutanen Gewebedicke über dem Port.

Wie oft muss ein Portkatheter gespült werden, wenn er nicht genutzt wird?

Ein nicht-aktiver Portkatheter sollte alle 4 bis 8 Wochen gespült und mit Heparinlösung gefüllt (geblockt) werden, um eine Okklusion durch Blutgerinnsel zu verhindern. Dies ist ein Standard-Prozedere in der ambulanten Betreuung onkologischer Patienten. Die genauen Intervalle und die Heparinkonzentration (z.B. 100 IE/ml oder 500 IE/ml) sollten gemäß den Herstellerangaben und den Leitlinien der behandelnden Einrichtung festgelegt werden.

Was sind die Kontraindikationen für einen Portkatheter?

Absolute Kontraindikationen sind systemische Infektionen oder eine Sepsis. Relative Kontraindikationen umfassen lokale Infektionen an der geplanten Implantationsstelle, schwere Gerinnungsstörungen, eine bekannte Thromboseneigung oder eine geplante Bestrahlung im Portbereich. Die Entscheidung erfolgt immer individuell nach Nutzen-Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt. Die Patientenaufklärung über mögliche Komplikationen ist vor der Implantation verpflichtend.

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