Synthetischer Castverband

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Synthetischer Castverband

Praxis-Tipp: Optimale Aushärtung und Kantenschutz

Tauchen Sie die Castbinde nur kurz (ca. 2-3 Sekunden) in kaltes Wasser und drücken Sie überschüssiges Wasser vorsichtig aus. Verwenden Sie kein warmes Wasser, da dies die Aushärtezeit verkürzt und die Verarbeitungszeit reduziert. Glätten Sie die letzte Lage nach dem Anlegen mit feuchten Händen oder Einmalhandschuhen für eine glatte Oberfläche. Schneiden Sie nach der Aushärtung alle Kanten mit einer Castschere glatt und versiegeln Sie sie mit speziellem Castkantenstreifen. Dies verhindert Scheuerstellen und erhöht den Tragekomfort für den Patienten erheblich.

Synthetischer Castverband – Leicht, stabil und wasserfest

Synthetische Castverbände sind moderne Gipsalternativen aus Glasfaser- oder Polyestergewebe, die mit Polyurethanharz getränkt sind. Sie härten durch Luftfeuchtigkeit oder Aktivierung mit Wasser in wenigen Minuten aus. Im Vergleich zu herkömmlichem Gips sind sie bis zu dreimal leichter, wasserfest und bieten eine hohe radiologische Transparenz für bessere Röntgenbilder. Sie sind die erste Wahl für die Ruhigstellung von Frakturen, Luxationen und postoperativen Zuständen in der Orthopädie, Chirurgie und Notfallmedizin. Für die Anwendung benötigen Sie Desinfektion und geeignetes Unterpolstermaterial.

Die Produktpalette umfasst verschiedene Formen und Materialien. Standard-Castbinden gibt es in Breiten von 5 cm bis 15 cm und Längen von 3,6 m oder 4,5 m. Spezialformen sind vorgeformte Handgelenk- oder Fußgelenkverbände sowie selbsthaftende Varianten. Die Materialien reichen von Standard-Glasfaser bis zu Premium-Polyestergeweben mit besonders glatter Oberfläche. Für die Lagerung und Organisation im Praxisalltag eignen sich Aufbewahrungssysteme. Die Auswahl des richtigen Verbandtyps hängt von der Indikation und der gewünschten Steifigkeit ab.

Die korrekte Anwendung erfolgt in mehreren Schritten. Zuerst wird die Haut mit einem dünnen, nicht gewebten Unterziehstrumpf oder Polsterwatte geschützt. Anschließend wird der synthetische Castverband in mehreren, sich überlappenden Lagen angelegt. Die Aushärtung wird durch Eintauchen in kaltes Wasser oder Besprühen aktiviert. Die vollständige Festigkeit ist nach etwa 5-10 Minuten erreicht. Für die finale Formgebung und das Glätten der Kanten werden spezielle Castmesser und -scheren benötigt.

Qualität und Sicherheit stehen im Vordergrund. Hochwertige synthetische Castverbände sind nach DIN EN ISO 13485 zertifiziert und tragen das CE-Kennzeichen als Medizinprodukt. Sie sind hypoallergen, atmungsaktiv und verhindern so Hautirritationen. Die Materialien sind frei von Latex und anderen häufigen Allergenen. Die konstante, vorhersagbare Aushärtezeit gewährleistet reproduzierbare Behandlungsergebnisse und gibt dem Patienten Sicherheit.

Technische Eigenschaften machen den Unterschied. Die Biegefestigkeit liegt deutlich über der von konventionellem Gips. Die Wasserdichtheit ermöglicht Duschen und Baden. Die geringe Schichtdicke von oft nur 2-3 Lagen sorgt für Tragekomfort. Die Verarbeitung ist staubfrei. Für die Entfernung des ausgehärteten Verbands sind oszillierende Gipssägen mit speziellen, stumpfen Klingen erforderlich, die die Haut schonen.

Die Verfügbarkeit ist umfassend. Wir führen Castverbände aller führenden Marken in verschiedenen Breiten, Längen und Materialstärken. Die Lieferung erfolgt schnell und zuverlässig, oft am nächsten Werktag. Größere Gebinde wie 12er- oder 24er-Packs sind für Praxen mit hohem Verbrauch kostengünstig. Einzelne Rollen eignen sich für den Erste-Hilfe-Bedarf oder Arzttaschen.

Wussten Sie schon?

dass synthetische Castverbände moderne Alternativen zum klassischen Gips sind? Sie sind leichter, stabiler, wasserresistenter und ermöglichen Patienten mehr Bewegungsfreiheit. Aktiviert durch Wasser, härten sie schnell aus und sichern eine zuverlässige Immobilisation. In unserem Onlineshop finden Sie synthetische Castverbände in geprüfter Qualität – hautfreundlich, robust und in verschiedenen Breiten und Farben. Perfekt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Notfallmedizin.

Häufig gestellte Fragen zu Synthetischem Castverband

Wie unterscheiden sich Glasfaser- und Polyester-Castverbände?

Glasfaser-Casts sind die Standardvariante. Sie bieten ein ausgezeichnetes Festigkeits-Gewichts-Verhältnis und sind kostengünstig. Polyester-Casts (oft als "Premium" bezeichnet) haben eine noch glattere Oberfläche, sind besonders weich und hautfreundlich. Sie erzeugen weniger Wärme während der Aushärtung, was für empfindliche Patienten vorteilhaft ist. Polyester ist zudem nochmals leichter und bietet eine etwas höhere Flexibilität bei gleicher Stabilität. Die Wahl hängt vom klinischen Bedarf und dem Patientenkomfort ab.

Kann ein Patient mit synthetischem Castverband duschen oder baden?

Ja, das ist ein Hauptvorteil. Hochwertige synthetische Castverbände sind nach vollständiger Aushärtung (ca. 20-30 Minuten) wasserfest. Der Patient kann normal duschen. Wichtig ist, den Verband danach gründlich mit einem Handtuch abzutupfen und an der Luft trocknen zu lassen. Langes Baden oder Schwimmen wird nicht empfohlen, da die Haut darunter aufweichen kann. Spezielle wasserdichte Schutzhüllen für Armschienen oder Beinschienen bieten zusätzlichen Schutz bei intensivem Wasserkontakt.

Wie wird ein synthetischer Castverband fachgerecht entfernt?

Die Entfernung erfolgt ausschließlich mit einer oszillierenden Gipssäge (Stichsäge) mit spezieller, stumpfer Castklinge. Die Klinge schneidet das harte Material, gibt aber bei Kontakt mit dem weichen Unterziehstrumpf nach, um die Haut zu schützen. Zuerst wird der Verband der Länge nach aufgeschnitten, dann werden die beiden Hälften mit einem Castspreizer vorsichtig auseinandergehebelt. Niemals eine normale Säge oder Schere verwenden. Die Entfernung sollte von geschultem Personal durchgeführt werden, um Verletzungen zu vermeiden.

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