Infektionsschutz – Sicherheit für Patienten und Personal
Effektiver Infektionsschutz ist die Basis jeder medizinischen Einrichtung. Er verhindert die Übertragung von Krankheitserregern und schützt Patienten sowie das medizinische Personal. Ein umfassendes Konzept kombiniert persönliche Schutzausrüstung (PSA), Flächen- und Händedesinfektion sowie sichere Abfallentsorgung. Die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben (z.B. TRBA 250, Biostoffverordnung) ist dabei verpflichtend. Ein durchdachtes Infektionsschutzmanagement reduziert nosokomiale Infektionen und gewährleistet Betriebssicherheit.
Das Sortiment umfasst Einmalhandschuhe aus Nitril, Vinyl oder Latex in verschiedenen Stärken. Dazu kommen Schutzkittel, Arztkittel, Mund-Nasen-Schutz (MNS), FFP2/FFP3-Masken und Schutzbrillen. Für die Händedesinfektion stehen alkoholische Ready-to-use-Präparate bereit. Zur Flächenreinigung dienen Desinfektionstücher und Konzentrate mit viruzider, bakterizider und fungizider Wirkung.
Die korrekte Anwendung ist entscheidend. Händedesinfektion erfolgt vor und nach jedem Patientenkontakt. Einmalhandschuhe werden nach Gebrauch entsorgt. Schutzkleidung muss den Kontaminationsgrad abdecken. Desinfektionsmittel benötigen eine ausreichende Einwirkzeit. Für die sichere Entsorgung kontaminierter Abfälle sind ABI-Systeme und spezielle Müllbeutel erforderlich. Schulungen des Personals sichern die Compliance.
Qualität wird durch Normen definiert. Händedesinfektionsmittel benötigen die EN 1500 (hygienische Händedesinfektion). Flächendesinfektionsmittel müssen nach EN 14476 (viruzid), EN 13727 (bakterizid) und EN 13624 (fungizid) geprüft sein. PSA wie Masken und Handschuhe tragen die CE-Kennzeichnung. VAH- oder RKI-Listen geben Orientierung bei der Produktauswahl. Dokumentation der Anwendung ist Teil des Qualitätsmanagements.
Technische Details sind produktspezifisch. Handschuhe gibt es in Größen S-XXL, puderfrei oder gepudert. Desinfektionsmittel haben unterschiedliche Wirkungsspektren (begrenzt viruzid, viruzid PLUS). Spendersysteme gewährleisten eine dosierte Entnahme. Die Lagerung erfolgt kühl, trocken und vor Licht geschützt. Die Haltbarkeit nach Anbruch ist zu beachten. Verfallsdaten müssen regelmäßig kontrolliert werden.
Verfügbarkeit und Logistik sind essenziell. Notfallkontingente für Pandemiefälle sollten vorgehalten werden. Die Lieferung erfolgt in praxisgerechten Gebinden (Kanister, Flaschen, Spender). Großpackungen reduzieren Kosten. Ein automatischer Nachbestellprozess verhindert Engpässe. Beratung zu Verbrauchsmengen und Lagerhaltung optimiert die Bestellprozesse. Schnelle Lieferzeiten gewährleisten die Versorgungssicherheit.