Laboruhren

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Laboruhren

Praxis-Tipp: Die richtige Uhr für Ihr Labor wählen

Wählen Sie die Uhr passend zum Einsatzort. Für chemische Labore sind säure- und laugenbeständige Gehäuse aus PVDF oder PTFE essenziell. In Reinräumen oder sterilen Umgebungen sind glatte, leicht zu reinigende Oberflächen und autoklavierbare Modelle wichtig. Achten Sie auf die erforderliche Ganggenauigkeit: Für Routinetests reichen ±2 Sekunden/Tag, für kinetische Studien sind ±0,1 Sekunden/Tag notwendig. Platzieren Sie Wanduhren gut sichtbar für das gesamte Team. Digitale Stoppuhren mit Lap-Funktion erleichtern die parallele Zeitnahme mehrerer Proben. Prüfen Sie regelmäßig die Batterien und kalibrieren Sie die Uhren im Rahmen Ihres QM-Systems.

Laboruhren – Präzise Zeitmessung für zuverlässige Prozesse

Laboruhren sind spezialisierte Zeitmessgeräte für medizinische und chemische Labore. Sie zeichnen sich durch hohe Präzision, Robustheit und einfache Ablesbarkeit aus. Im Gegensatz zu herkömmlichen Uhren sind sie oft gegen Chemikalien, Feuchtigkeit und Stöße geschützt. Sie dienen der exakten Zeitnahme bei Versuchsabläufen, Reaktionszeiten oder diagnostischen Prozessen. Eine zuverlässige Uhr ist essenziell für standardisierte Abläufe nach DIN-Normen und die Qualitätssicherung. Sie finden Einsatz in Kliniklaboren, Arztpraxen, Forschungseinrichtungen und der Industrie. Für die allgemeine Zeiterfassung am Arbeitsplatz sind auch Analysegeräte und Zeiterfassungssysteme erhältlich.

Das Sortiment umfasst verschiedene Bauformen und Funktionen. Klassische Wanduhren mit großen, gut lesbaren Zifferblättern sind ideal für Gemeinschaftsräume. Stoppuhren, sowohl digital als auch analog, messen präzise Intervalle. Spezielle Labor-Standuhren sind oft mit einer Schutzhülle aus Kunststoff oder Edelstahl versehen. Digitale Modelle bieten häufig Countdown-Funktionen, Zwischenzeiten und eine Hintergrundbeleuchtung. Für den persönlichen Gebrauch gibt es auch Armbanduhren mit Labor-tauglichen Gehäusen. Zur Aufbewahrung empfehlen sich Ablagesysteme für empfindliche Messinstrumente.

Die Anwendung erfordert die richtige Uhrenart für den jeweiligen Prozess. Bei Titrationen oder kinetischen Messungen sind Stoppuhren mit Hundertstelsekunden-Genauigkeit notwendig. Für Inkubations- oder Sterilisationszeiten eignen sich Wanduhren mit gut sichtbarer Minutenanzeige. Chemikalienbeständige Uhren werden in Nasslaboren oder unter Abzügen eingesetzt. Die Uhren sollten regelmäßig auf Ganggenauigkeit überprüft und kalibriert werden. Dies ist Teil eines qualitätsgesicherten Laborbetriebs nach ISO 17025. Für zeitkritische Prozesse in der Diagnostik ist die präzise Zeitmessung entscheidend.

Die Qualität wird durch Material und Verarbeitung bestimmt. Hochwertige Gehäuse bestehen aus chemikalienresistentem Kunststoff (z.B. PP, PVDF) oder Edelstahl. Die Zifferblätter sind oft aus entspiegeltem, kratzfestem Glas oder Kunststoff. Die Dichtungen schützen vor dem Eindringen von Dämpfen, Staub und Spritzwasser (Schutzart IP54 oder höher). Die Werke sind für konstante Temperaturen und geringe magnetische Empfindlichkeit ausgelegt. Viele Modelle tragen das CE-Zeichen und erfüllen Laborstandards. Eine lange Batterielaufzeit und ein stabiles Befestigungssystem sind weitere Qualitätsmerkmale.

Technische Details umfassen Ganggenauigkeit, Abmessungen und Funktionsumfang. Die Gangabweichung liegt bei Quarzuhren typischerweise bei ±0,5 Sekunden pro Tag. Digitale Stoppuhren messen oft auf 1/100 Sekunde genau. Standard-Wanduhren haben Durchmesser von 20 bis 30 cm. Die Befestigung erfolgt via Aufhängeöse, Klemmfuß oder Schraublöcher. Besondere Funktionen sind magnetfeldgeschützte Werke, Countdown-Alarme oder Netzunabhängigkeit. Für den Betrieb in sterilen Umgebungen sind auch autoklavierbare Uhren erhältlich. Zubehör wie Ersatzbatterien oder Wandhalterungen ist separat erhältlich.

Die Verfügbarkeit umfasst ein breites Sortiment an Laboruhren führender Hersteller. Die Lieferung erfolgt schnell und zuverlässig für den kontinuierlichen Laborbetrieb. Ersatzteile wie Batterien oder Glasabdeckungen sind ebenfalls verfügbar. Bei Sonderwünschen für individuelle Skalierungen oder Logos beraten wir Sie gerne. Alle Produkte unterliegen strengen Qualitätskontrollen vor dem Versand. So ist Ihre Prozesssicherheit jederzeit gewährleistet.

Wussten Sie schon?

dass Laboruhren nicht nur der Zeitmessung dienen, sondern auch ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung sind. Viele diagnostische Verfahren und chemische Analysen haben definierte Inkubations-, Reaktions- oder Zentrifugationszeiten. Abweichungen können zu falschen Ergebnissen führen. Daher fordern Normen wie die DIN EN ISO 15189 für medizinische Laboratorien die Verwendung kalibrierter und überwachter Zeitmessgeräte. Die Ganggenauigkeit muss dokumentiert und regelmäßig überprüft werden. Eine gegen Chemikalien resistente Uhr direkt am Arbeitsplatz reduziert zudem Kontaminationsrisiken, da kein Wechsel in andere Räume nötig ist.

Häufig gestellte Fragen zu Laboruhren

Welche Schutzart (IP) benötigt eine Laboruhr für den Einsatz unter dem Abzug?

Unter einem Abzug sind Uhren vor allem chemischen Dämpfen und Spritzern ausgesetzt. Eine Mindestschutzart von IP54 (geschützt gegen Staub und Spritzwasser von allen Seiten) wird empfohlen. Für den direkten Kontakt mit aggressiven Flüssigkeiten sind spezielle, vollständig gekapselte Uhren mit Gehäusen aus PTFE oder PVDF notwendig. Diese Materialien sind beständig gegen nahezu alle Säuren, Laugen und Lösungsmittel. Achten Sie auch auf chemikalienfeste Dichtungen und ein entspiegeltes, kratzfestes Glas, das mit Reinigungsmitteln behandelt werden kann.

Können Labor-Stoppuhren kalibriert werden und wie oft ist das nötig?

Ja, hochwertige digitale und mechanische Stoppuhren können kalibriert werden. Die Kalibrierung erfolgt gegen eine Referenzzeitnorm und dokumentiert die Gangabweichung. Die Häufigkeit hängt vom Einsatz ab: Bei kritischen analytischen Verfahren (z.B. in der HPLC oder Enzymkinetik) sollte eine jährliche Kalibrierung erfolgen. Für Routineanwendungen ist eine Überprüfung alle zwei Jahre ausreichend. Viele Hersteller bieten Kalibrierzertifikate nach DAkkS oder ISO 17025 an. Führen Sie zudem regelmäßige interne Plausibilitätschecks durch, z.B. den Vergleich mit einer Online-Zeitnorm.

Was ist der Unterschied zwischen einer Laborwanduhr und einer normalen Wanduhr?

Laborwanduhren sind für den anspruchsvollen Einsatz konstruiert. Sie haben oft ein chemikalienresistentes Gehäuse, ein leicht zu reinigendes Zifferblatt und eine besonders gute Ablesbarkeit auch aus größerer Entfernung oder bei schlechtem Licht. Die Werke sind häufig gegen magnetische Störfelder (z.B. von Zentrifugen oder Magnetrührern) geschützt und temperaturstabil. Normale Wanduhren besitzen diese speziellen Eigenschaften nicht und könnten durch Laboratmosphäre schnell beschädigt werden oder ungenau gehen. Zudem erfüllen Laboruhren oft spezifische Normen für den Einsatz in sensiblen Bereichen.

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