OP-Einrichtung

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OP-Einrichtung

Praxis-Tipp: OP-Tisch-Höhe ergonomisch einstellen

Stellen Sie die Höhe des OP-Tisches so ein, dass der Operateur mit geradem Rücken und leicht angewinkelten Ellenbogen arbeiten kann. Eine Faustregel: Die Operationsstelle sollte sich etwa auf Höhe des Ellbogens des stehenden Chirurgen befinden. Dies beugt Muskelverspannungen und frühzeitiger Ermüdung vor. Nutzen Sie die Speicherfunktionen für unterschiedliche Eingriffe und Operateure.

OP-Einrichtung – Professionelle Ausstattung für sterile Arbeitsbereiche

Eine hygienische und funktionale OP-Einrichtung ist die Grundlage für sichere chirurgische Eingriffe. Sie umfasst alle fest installierten und mobilen Komponenten, die einen sterilen Arbeitsablauf ermöglichen. Dazu gehören OP-Tische, Beleuchtungssysteme, Absauganlagen und Gerätewagen. Die Planung erfordert Kenntnisse der DIN EN 13795 für OP-Textilien und der DIN EN 60601-1 für medizinische Elektrogeräte. Eine durchdachte Einrichtung minimiert Kontaminationsrisiken und optimiert die Arbeitsabläufe für das gesamte Team.

Die Kernkomponenten sind der OP-Tisch mit verstellbaren Segmenten und der OP-Leuchten. Moderne LED-Leuchten bieten blendfreies, kaltes Licht mit hoher Farbwiedergabe. Ergänzt wird die Einrichtung durch Geräte- und Instrumentenwagen, Narkosearbeitsplätze sowie Abwurfsysteme für scharfe Gegenstände. Die Integration von Medizingas- und Stromanschlüssen in Säulen oder Deckenversorgungsystemen hält den Boden frei.

Bei der Anwendung steht die Ergonomie im Vordergrund. Höhenverstellbare Tische und frei positionierbare Leuchten schonen das Personal. Alle Oberflächen müssen leicht zu reinigen und zu desinfizieren sein. Edelstahl und hochwertige Kunststoffe sind Standard. Die Einrichtung muss regelmäßig nach Herstellerangaben gewartet werden. Dies betrifft insbesondere bewegliche Teile und die elektrische Sicherheit.

Die Qualität einer OP-Einrichtung wird durch Zertifizierungen nach Medical Device Regulation (MDR) und CE-Kennzeichnung belegt. Materialien müssen chemikalienbeständig sein. Robuste Konstruktionen gewährleisten lange Lebensdauer auch bei intensiver Nutzung. Hersteller bieten maßgeschneiderte Planungsservices an, um individuelle Raumgegebenheiten optimal zu nutzen.

Technische Details umfassen Traglasten der Tische (oft >200 kg), Beleuchtungsstärken der Leuchten (>40.000 Lux im Zentrum) und Bewegungsradien. Moderne Systeme verfügen über Speicherfunktionen für häufig genutzte Tischpositionen. Die Steuerung erfolgt oft berührungslos oder via Fußschalter. Die Kompatibilität mit Sterilisationsverfahren für abnehmbare Teile ist essentiell.

Die Verfügbarkeit umfasst Komplettlösungen und Einzelkomponenten aller führenden Marken. Der Praxisdienst bietet Beratung zur normgerechten Planung. Die Lieferung erfolgt mit Montage- und Einweisungsservice. Ersatzteile und Wartungsverträge sichern den langfristigen Betrieb. Die Investition in hochwertige OP-Einrichtung amortisiert sich durch Zuverlässigkeit und Effizienz.

Wussten Sie schon?

dass die Planung einer neuen OP-Einrichtung frühzeitig die zuständige Medizintechnik-Abteilung und den Hygienebeauftragten einbeziehen sollte. Neben den baulichen Vorgaben (DIN 1946-4 für Lüftung) sind auch Aspekte der Patientenlagerung (Druckstellenprophylaxe) und des Workflows zu berücksichtigen. Eine Risikoanalyse nach DIN EN ISO 14971 hilft, potenzielle Gefahrenquellen im Zusammenspiel von Geräten, Personal und Prozessen zu identifizieren und zu minimieren.

Häufig gestellte Fragen zu OP-Einrichtung

Welche Normen sind bei der Beschaffung einer OP-Einrichtung zu beachten?

Essentielle Normen sind die DIN EN 60601-1 für die elektrische Sicherheit medizinischer Geräte und die DIN EN ISO 13485 für das Qualitätsmanagementsystem des Herstellers. Für OP-Leuchten gilt die DIN EN 60601-2-41. Bei OP-Tischauflagen oder -matratzen sind die Anforderungen der DIN EN 13795 (OP-Textilien) relevant. Die Einhaltung dieser Normen ist Voraussetzung für die CE-Kennzeichnung und den bestimmungsgemäßen Gebrauch.

Kann ich meine bestehende OP-Einrichtung nachrüsten oder modernisieren?

Ja, ein Retrofit ist oft möglich und wirtschaftlich. Typische Modernisierungen sind der Austausch alter Halogen- gegen LED-OP-Leuchten für bessere Lichtausbeute und weniger Wärmeentwicklung. Auch die Nachrüstung von elektrischen Höhenverstellungen oder neuen, leicht zu reinigenden Tischplatten ist üblich. Lassen Sie die Kompatibilität neuer Komponenten mit der vorhandenen Infrastruktur und eine sicherheitstechnische Freigabe durch den Hersteller prüfen.

Wie oft muss eine OP-Einrichtung gewartet werden?

Die Wartungsintervalle legt der Gerätehersteller in der Betriebsanleitung fest. Für sicherheitsrelevante Komponenten wie Bremsen, Hydraulik und elektrische Sicherheit sind jährliche Inspektionen durch autorisiertes Fachpersonal üblich. OP-Leuchten benötigen regelmäßige Lichtmessungen. Dokumentieren Sie alle Wartungen im Gerätebuch. Eine proaktive Wartung verhindert kostenintensive Ausfälle und ist Teil der gesetzlichen Betreiberpflichten nach Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV).

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