Gerinnungsmessgeräte – Schnelle und sichere Blutgerinnungsanalysen
Gerinnungsmessgeräte sind unverzichtbar für die schnelle Diagnostik von Gerinnungsstörungen. Sie messen Parameter wie PT/INR, aPTT, Fibrinogen oder D-Dimere direkt in der Praxis oder Klinik. Die Point-of-Care-Testing (POCT) spart wertvolle Zeit. Sie ermöglicht eine sofortige Therapieanpassung bei Patienten unter Antikoagulanzien wie Marcumar. Moderne Geräte arbeiten mit nur einem Tropfen Kapillarblut aus der Fingerbeere. Das macht die Blutentnahme besonders patientenfreundlich. Die Integration in Ihr Analysegeräte-Setup ist einfach.
Die Geräte unterscheiden sich in Messmethoden und Parametern. Koagulometer messen die Gerinnungszeit optisch oder mechanisch. Aggregometer analysieren die Thrombozytenfunktion. Für die Selbstkontrolle gibt es kompakte INR-Messgeräte für Patienten. In der Notfallmedizin sind mobile Geräte mit Akkubetrieb gefragt. Für das Labor eignen sich vollautomatische Systeme mit hohem Probendurchsatz. Achten Sie auf die Kompatibilität mit Ihrem Blutentnahmeröhrchen-System.
Die Anwendung ist standardisiert. Nach der Kapillar- oder Venenblutentnahme wird die Probe auf einen Teststreifen oder in eine Küvette gegeben. Das Gerät misst dann die Gerinnungszeit photometrisch oder mittels mechanischer Klöppel. Die Ergebnisse erscheinen in Sekunden auf dem Display. Viele Geräte speichern Patientendaten und erstellen Protokolle. Die Kalibrierung erfolgt mit Kontrollmaterial. Die regelmäßige Wartung sichert die Messgenauigkeit. Für die allgemeine Diagnostik sind sie ein Schlüsselinstrument.
Qualitätsgerinnungsmessgeräte erfüllen die Medizinprodukte-Verordnung (MPG). Sie tragen die CE-Kennzeichnung. Viele sind nach DIN EN ISO 13485 zertifiziert. Die Messgenauigkeit wird durch regelmäßige Ringversuche validiert. Die Geräte sind für den professionellen Gebrauch in medizinischen Einrichtungen konzipiert. Robustes Gehäusematerial wie ABS-Kunststoff gewährleistet Langlebigkeit. Ein klarer Touchscreen oder Tastenfeld ermöglicht die intuitive Bedienung auch unter Stress.
Technische Details sind entscheidend. Die Messzeit liegt oft zwischen 60 und 180 Sekunden. Der Messbereich für INR reicht typischerweise von 0,8 bis 8,0. Die interne Speicherkapazität kann mehrere hundert Ergebnisse umfassen. Die Datenübertragung erfolgt via USB, Bluetooth oder LAN. Das Gewicht mobiler Geräte liegt bei 300-600 Gramm. Die Betriebstemperatur beträgt meist 15-30°C. Die Stromversorgung läuft über Netzteil oder Akku. Achten Sie auf die Kompatibilität mit gängigen Diagnostik-Schnelltests.
Die Verfügbarkeit umfasst führende Marken wie Roche CoaguChek, HemoCue oder i-STAT. Wir führen Geräte für die Hausarztpraxis, Klinik und häusliche Selbstkontrolle. Dazu gehören Teststreifen, Kontrollen und Kalibratoren. Unser Sortiment wird regelmäßig aktualisiert. Der technische Support hilft bei der Einrichtung und Validierung. Fragen Sie nach Leasingoptionen für Praxen.