Elektrochirurgie – Präzise Schnittführung und Blutstillung
Elektrochirurgie-Geräte sind unverzichtbar für moderne Operationsverfahren. Sie ermöglichen präzises Schneiden und effiziente Koagulation von Gewebe. Die Technologie nutzt hochfrequenten Wechselstrom. Dieser erzeugt lokal kontrollierte Hitze. So werden Gewebe getrennt und Blutgefäße verschlossen. Die Methode reduziert den Blutverlust während des Eingriffs erheblich. Sie sorgt für ein klareres Operationsfeld. Chirurgen arbeiten dadurch schneller und sicherer. Die Geräte kommen in allen Fachbereichen zum Einsatz. Von der Allgemeinchirurgie bis zur Dermatologie. Sie sind ein Kernstück der Chirurgie-Ausrüstung.
Das Sortiment umfasst Monopolare und Bipolare Systeme. Monopolare Geräte nutzen eine aktive Elektrode und eine neutrale Plattenelektrode. Sie eignen sich für tiefe Schnitte und großflächige Koagulation. Bipolare Systeme arbeiten mit einer Pinzette. Der Strom fließt nur zwischen deren Spitzen. Das schont das umliegende Gewebe. Ideal für feine Arbeiten in der Neuro- oder Gefäßchirurgie. Zur Grundausstattung gehören Generatoren, Handstücke und verschiedene Elektroden. Dazu passendes Zubehör für jeden Eingriff.
Die Anwendung erfordert fundiertes Wissen. Der Chirurg wählt zwischen Schnitt-, Koagulations- und Blend-Modus. Die Leistung wird am Generator millimetergenau eingestellt. So wird das Gewebe je nach Verfahren optimal behandelt. Für die Sicherheit ist die korrekte Platzierung der Neutralelektrode entscheidend. Sie verhindert ungewollte Stromwege und Hautverbrennungen. Moderne Systeme verfügen über integrierte Sicherheitskontrollen. Sie überwachen den Gewebewiderstand kontinuierlich. Alle Verbrauchsmaterialien wie Elektroden sind steril verpackt. Sie gehören zur Standardausrüstung in jedem Arztkoffer für Notfalleinsätze.
Qualität steht bei Elektrochirurgie an erster Stelle. Hochwertige Generatoren liefern eine stabile und saubere Hochfrequenz. Das gewährleistet präzise Schnitte ohne übermäßige Hitzeschäden. Alle Geräte entsprechen den medizinischen Normen. Dazu gehören DIN EN ISO 60601-1 und die CE-Kennzeichnung. Die Handstücke sind ergonomisch geformt. Sie liegen auch bei langen Operationen sicher in der Hand. Die Oberflächen sind chemikalienbeständig. Sie lassen sich nach Gebrauch zuverlässig desinfizieren. Das ist Teil einer effektiven Desinfektion.
Technische Details sind entscheidend für die Auswahl. Die Leistung wird in Watt (W) angegeben. Typische Operationsgeneratoren leisten bis zu 400 W. Die Frequenz liegt im Bereich von 300 kHz bis 3 MHz. Moderne Geräte bieten Touchscreen-Bedienung und speicherbare Programme. Sie verfügen über Schnittstellen für Fußschalter und Dokumentation. Die Kompatibilität mit verschiedenen Einmal-Elektroden ist ein Muss. Achten Sie auf die Art der Anschlüsse (z.B. IEC 60601-2-2). Das Gewicht eines mobilen Generators beträgt oft zwischen 5 und 15 kg.
Die Verfügbarkeit von Elektrochirurgie-Systemen ist umfassend. Vom kompakten Praxisgerät bis zur Hochleistungseinheit für den OP. Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien sind stets lagernd. Dazu gehören Schneidelektroden, Koagulationsspitzen und Neutralelektroden. Auch spezielle Elektroden für laparoskopische Eingriffe sind erhältlich. Der Service umfasst Wartung, Kalibrierung und Reparatur. Techniker sorgen für die einwandfreie Funktion der Hochfrequenzchirurgie.