Applikationskanülen

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Applikationskanülen

Praxis-Tipp: Richtige Auswahl und Handhabung von Applikationskanülen

Die Wahl der richtigen Applikationskanüle hängt von der geplanten Anwendung, der Viskosität der Flüssigkeit und der Körperregion ab. Für intramuskuläre Injektionen eignen sich längere Kanülen (30–40 mm), während für subkutane Anwendungen kürzere Varianten (12–16 mm) empfohlen werden. Verwenden Sie stets eine sterile Kanüle und achten Sie auf die Unversehrtheit der Verpackung. Bereiten Sie die Injektionsstelle mit einem Alkoholtupfer vor, um Keime zu beseitigen und die Haut zu desinfizieren.

Nach Gebrauch sollte jede Kanüle sofort in einem Kanülenabwurfbehälter entsorgt werden, um Stichverletzungen und Kreuzkontaminationen zu vermeiden. Für häufige Anwendungen empfiehlt sich die Nutzung von Sicherheitskanülen, die über integrierte Schutzmechanismen verfügen. Bewahren Sie Ihre Verbrauchsmaterialien in einem gut organisierten Ampullarium oder Praxisschrank auf, um Effizienz und Hygiene zu sichern.

Applikationskanülen – Präzise Dosierung und sterile Applikation

Applikationskanülen sind sterile Einwegkanülen zur gezielten Applikation von Flüssigkeiten, Gelen oder Pasten. Sie werden ohne Nadel eingesetzt und ermöglichen eine hygienische, tropfenfreie und kontrollierte Abgabe von Substanzen. Typische Anwendungen sind die Applikation von Gleitgel, Lokalanästhetika, Wundgele oder Desinfektionsmitteln in der Praxis, Klinik oder Pflege. Die Kanülen passen auf gängige Luer-Lock- oder Luer-Slip-Spritzen. Sie sind einzeln steril verpackt und nach Gebrauch zu entsorgen. Dies minimiert Kontaminationsrisiken und gewährleistet Patientensicherheit.

Das Sortiment umfasst verschiedene Längen und Durchmesser (z.B. 3,5 cm, 7 cm, 10 cm) sowie geradlinige und gebogene Ausführungen. Gerade Kanülen eignen sich für leicht zugängliche Areale. Gebogene Applikationskanülen erlauben die präzise Applikation in schwer einsehbaren Bereichen oder unter Sichtkontrolle. Für spezielle Anwendungen gibt es Kanülen mit stumpfer Spitze. Die Auswahl des richtigen Typs hängt von der Viskosität der Substanz und dem Applikationsort ab. Passendes Einmalspritzen Zubehör finden Sie in unserer Kategorie.

In der Diagnostik werden Applikationskanülen für die Probenentnahme bei Abstrichen verwendet. Sie dienen als steriler Träger für Tupfer. In der Chirurgie applizieren sie antiseptische Lösungen präzise ins Wundgebiet. In der Urologie und Gynäkologie sind sie für die sterile Applikation von Gleitmitteln unverzichtbar. Die Handhabung ist einfach: Kanüle auf die gefüllte Spritze aufsetzen, Schutzabdeckung entfernen und dosieren. Nach Gebrauch wird die Kanüle im Abfalleimer für scharfe Gegenstände entsorgt.

Qualitativ hochwertige Applikationskanülen bestehen aus medizinischem Kunststoff (PP oder PE). Sie sind frei von Pyrogenen und Latex. Die Sterilität wird durch Gamma-Bestrahlung oder ETO-Sterilisation gewährleistet und ist bis zum angegebenen Verfalldatum garantiert. Die Produkte entsprechen den medizinprodukterechtlichen Anforderungen (CE-Kennzeichnung, Klasse I oder IIa). Einige Ausführungen sind auch als Medizinprodukte für klinische Studien zugelassen. Die sterilen Einzelverpackungen sind reißfest und luftdicht verschlossen.

Technisch sind die Kanülen für einen Anwendungsdruck bis ca. 3 bar ausgelegt. Der innere Durchmesser (ID) bestimmt den Fluss. Gängige ID-Werte sind 1,0 mm, 1,5 mm oder 2,0 mm. Die Kanülen sind transparent für eine gute Sicht auf die Substanz. Die Konnektoren entsprechen der ISO 594-1/2 Norm für Luer-Verbindungen. Dies garantiert einen sicheren, dichten Sitz auf den Spritzen. Für die Desinfektion von Haut oder Instrumenten vor der Applikation stehen geeignete Mittel bereit.

Applikationskanülen sind als Sterilware in verschiedenen Packungsgrößen erhältlich (z.B. 50, 100 oder 200 Stück pro Karton). Die Lieferung erfolgt schnell und zuverlässig. Durch die Einmalnutzung entfällt die aufwändige Aufbereitung. Dies spart Zeit und Kosten für Reinigung und Sterilisation. Die Kanülen sind ein kostengünstiger und sicherer Standardartikel für jede medizinische Einrichtung.

Wussten Sie schon?

dass Applikationskanülen eine zentrale Rolle in der sicheren Arzneimittelverabreichung spielen und für nahezu alle medizinischen Bereiche unverzichtbar sind. Sie kommen in der Human- und Veterinärmedizin ebenso zum Einsatz wie in der Forschung und der Pflege. Dank unterschiedlicher Größen, Durchmesser und Spitzenformen lassen sie sich individuell an die jeweilige Anwendung anpassen. Besonders wichtig ist die Kombination mit Einmalspritzen, Infusionssystemen und Desinfektionsmitteln, um ein hygienisches und sicheres Arbeiten zu gewährleisten. Moderne Fertigungstechnologien sorgen für scharfe, glatte Schliffe, die den Einstich erleichtern und Gewebeschäden minimieren. Damit tragen Applikationskanülen entscheidend zur Qualität medizinischer Versorgung bei – präzise, steril und zuverlässig.

Häufig gestellte Fragen zu Applikationskanülen

Was sind Applikationskanülen und wofür werden sie verwendet?

Applikationskanülen sind hohle Nadeln, die zur Verabreichung oder Entnahme von Flüssigkeiten, Medikamenten oder Proben dienen. Sie werden in der Injektions-, Infusions- und Wundversorgung eingesetzt und sind in unterschiedlichen Längen und Durchmessern erhältlich. In Kombination mit Einmalspritzen oder Infusionssystemen ermöglichen sie eine sichere und präzise Medikamentenapplikation.

Welche Größen und Typen von Applikationskanülen gibt es?

Applikationskanülen sind in verschiedenen Längen (z. B. 12–40 mm) und Durchmessern (Gauge) erhältlich. Dünnere Kanülen werden für empfindliche Gewebe oder subkutane Anwendungen verwendet, während dickere Modelle für viskose Flüssigkeiten geeignet sind. Es gibt spitze, stumpfe, gebogene oder flexible Varianten – je nach medizinischem Bedarf. Ergänzend finden Sie Sicherheitskanülen mit integriertem Schutzmechanismus gegen Stichverletzungen.

Wie werden Applikationskanülen hygienisch entsorgt?

Nach einmaligem Gebrauch müssen Applikationskanülen unmittelbar in einen geeigneten Kanülenabwurfbehälter entsorgt werden. Diese Behälter sind stichfest und schützen Personal und Patienten vor Verletzungen. Entsorgung und Handhabung sollten gemäß den geltenden Hygienerichtlinien (TRBA 250, RKI) erfolgen. Verwenden Sie zur Vorbereitung Alkoholtupfer und Desinfektionsmittel, um Infektionen vorzubeugen.

Worauf sollte man beim Kauf von Applikationskanülen achten?

Achten Sie auf sterile Einzelverpackung, passende Anschlüsse (Luer oder Luer-Lock) und eine präzise Schliffqualität. Die Kanülengröße sollte zur jeweiligen Anwendung passen – dünne Kanülen für subkutane, längere für intramuskuläre Injektionen. In Kombination mit Spritzen und Infusionszubehör schaffen Sie eine sichere und professionelle Applikationsumgebung.

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