Wundverschluss

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Wundverschluss

Praxis-Tipp: Die richtige Nadelstärke wählen

Wählen Sie die Nadelstärke passend zum Gewebe. Für die Haut eignen sich scharfe, schneidende Nadeln (z.B. P- oder FS-Nadeln). Für innere, empfindliche Strukturen sind Rundkörpernadeln (z.B. RB- oder SH-Nadeln) besser, um Gewebetrauma zu minimieren. Die Fadenstärke sollte so dünn wie möglich, aber so stark wie nötig sein, um die Wundränder sicher zu adaptieren.

Wundverschluss – Professionelle Materialien für sichere Wundheilung

Der Wundverschluss ist ein zentraler Schritt in der chirurgischen und traumatologischen Versorgung. Er dient der Adaptation von Wundrändern, der Blutstillung und der Schaffung optimaler Heilungsbedingungen. Die Auswahl des richtigen Materials – ob Nahtmaterial, Klammern, Kleber oder Pflaster – beeinflusst maßgeblich das kosmetische Ergebnis und die Komplikationsrate. In der Praxis kommen dabei sterile, resorbierbare und nicht-resorbierbare Fäden sowie moderne Alternativen zum Einsatz. Die Materialien müssen hohen Qualitätsstandards entsprechen und sind für verschiedene Anwendungsgebiete wie Haut, Subkutis oder innere Organe optimiert.

Die Produktkategorien umfassen resorbierbares und nicht-resorbierbares Nahtmaterial in verschiedenen Stärken und Längen. Hinzu kommen Hautklammern und Klammerentferner für eine schnelle Wundadaptation. Wundkleber auf Cyanoacrylat-Basis bieten eine atraumatische Alternative für kleinere, saubere Wunden. Sterile Wundverschlussstreifen (Steri-Strips) dienen der Entlastungsnaht oder dem Verschluss oberflächlicher Läsionen. Für die postoperative Versorgung sind auch spezielle Wundauflagen und Fixierpflaster relevant.

Die Anwendung richtet sich nach der Wundtiefe, Lokalisation und Belastung. Resorbierbare Fäden (z.B. Vicryl, Monocryl) werden für tiefe, innere Nähte verwendet. Nicht-resorbierbare Fäden (z.B. Polypropylen, Seide) eignen sich für Hautnähte, die später entfernt werden müssen. Hautklammern sind ideal für lineare Schnitte mit gut adaptierbaren Rändern. Wundkleber ist für trockene, nicht unter Spannung stehende Wunden geeignet. Die korrekte Technik und Materialwahl minimiert das Risiko für Infektionen, Narbenbildung und Wunddehiszenz.

Die Qualität der Materialien ist durch Normen wie DIN EN ISO 10993 (Biokompatibilität) und CE-Kennzeichnung als Medizinprodukt gesichert. Sterilität ist für alle invasiven Materialien obligat. Die Produkte sind einzeln steril verpackt und in praktischen Abreißbeuteln oder Sets erhältlich. Die Haltbarkeit ist lang, und die Handhabung durch Nadelhalter oder Applikatoren ist ergonomisch gestaltet. Die Materialstärke (Metrik) ist klar gekennzeichnet.

Technische Details umfassen die Nadelform (z.B. Rundkörper, Schneidnadel), die Fadenbeschichtung (bessere Gleiteigenschaften) und die Resorptionszeit (von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten). Die Stärke reicht von feinem 6-0 für kosmetische Chirurgie bis zu robustem 2 für chirurgische Eingriffe. Die Packungsgrößen variieren von Einzelpackungen bis zu wirtschaftlichen Großpackungen für den Praxisbedarf.

Die Verfügbarkeit umfasst alle gängigen Marken und Materialien. Die Lieferung erfolgt schnell und zuverlässig, um die Praxisausstattung stets komplett zu halten. Großpackungen bieten Kostenvorteile für den regelmäßigen Verbrauch. Ein umfassendes Sortiment an Zubehör wie Nadelhalter, Scheren und Klammerentferner rundet das Angebot ab.

Wussten Sie schon?

dass moderner Wundverschluss längst über Nadel und Faden hinausgeht? Neben chirurgischem Nahtmaterial kommen heute auch Gewebekleber, Hautklammergeräte oder Wundnahtstreifen zum Einsatz – individuell abgestimmt auf die Art der Verletzung und den Patientenbedarf. Ein professioneller Wundverschluss ist entscheidend für Heilungsverlauf, Infektionsschutz und kosmetisches Ergebnis. In unserem Onlineshop finden Sie ein umfassendes Sortiment für den sicheren Wundverschluss: von klassischen Nahtmaterialien über Klammern bis hin zu innovativen Klebern. Steril, praxisgerecht und in geprüfter Qualität. Damit arbeiten Sie effizient, patientenschonend und nach höchsten medizinischen Standards – für optimale Ergebnisse bei jeder Wundversorgung.

Häufig gestellte Fragen zu Wundverschluss

Wann verwende ich resorbierbares und wann nicht-resorbierbares Nahtmaterial?

Resorbierbares Nahtmaterial wird für tiefe, innere Nähte verwendet, die nicht entfernt werden müssen (z.B. Subkutis, Faszien, Darm). Die Resorptionszeit ist an die Heilungsdauer angepasst. Nicht-resorbierbares Material (z.B. Polypropylen, Nylon) eignet sich für Hautnähte, Sehnen- oder Gefäßnähte, wo langfristige Stabilität benötigt wird. Die Fäden werden nach 5-14 Tagen (Haut) entfernt. Die Wahl hängt von der Gewebelastung und dem gewünschten kosmetischen Ergebnis ab.

Was sind die Vorteile von Wundkleber gegenüber einer Naht?

Wundkleber (Gewebekleber auf Cyanoacrylat-Basis) bietet mehrere Vorteile: Er ist schnell applizierbar, schmerzarm und benötigt keine Anästhesie. Er bildet eine flexible, wasserabweisende Barriere und reduziert das Infektionsrisiko, da keine Stichkanäle entstehen. Er eignet sich ideal für kleine, saubere, nicht unter Spannung stehende Schnitt- und Risswunden, besonders bei Kindern. Nachteile sind eine geringere Reißfestigkeit im Vergleich zu Nähten und die Ungeeignetheit für stark blutende oder kontaminierte Wunden.

Wie entferne ich Hautklammern korrekt und schmerzarm?

Zur Entfernung von Hautklammern wird ein spezieller Klammerentferner verwendet. Setzen Sie die Branchen des Instruments unter die Klammermitte und drücken Sie den Griff zusammen. Dies biegt die Klammerenden nach außen und löst sie aus der Haut. Ziehen Sie die Klammer nicht einfach heraus. Entfernen Sie zunächst jede zweite Klammer, um die Wundspannung zu prüfen. Bei Bedarf können die restlichen Klammer nach 1-2 Tagen entfernt werden. Eine lokale Desinfektion vor und nach der Entfernung ist empfehlenswert.

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